PNI - Interventionen

Welche Interventionen kommen im Rahmen der klinische PNI zum Einsatz?

Ein wesentlicher Aspekt der klinischen PNI ist das sogenannte „Deep Learning“. Dabei handelt es sich um ein im erweiterten Sinne vertieftes Lernen. Vereinfacht ausgedrückt: Es geht schlicht und einfach um Aufklärung. Der Klient muss in erster Linie nämlich einmal wissen, was genau er überhaupt hat und welche Wirkungsmechanismen dahinterstecken. Er lernt sozusagen seine Erkrankung, Symptome oder Probleme zu verstehen (und/oder zu deuten). Diesbezüglich verpacken wir die Erklärungsmuster, zwar wissenschaftlich fundiert, aber in möglichst einfache und verständliche Worte. Dies ist nämlich die entscheidende Basis um Behandlungsmaßnahmen und nötige Verhaltensänderungen zu begreifen als auch langfristig und erfolgreich umzusetzen.

Ein Beispiel: Es ist heutzutage leider fast schon Standard, dass diese Patienten mit einer Diagnose abgestempelt und Nachhause geschickt werden, ohne überhaupt zu wissen was genau sie denn nun eigentlich haben. Die Folgen:

Erstens: Komplexe Definitionen, Fachbegriffe und viele offene Fragen. Diese müssen dann fast schon zwangsläufig über Dr. Google beantwortet werden. (Nicht selten wirbelt dieser dann zusätzlich ordentlich Staub auf und das Chaos, bestehend aus negativen Erfahrungsberichten und unzähligen, teils widersprüchlichen Tipps und Empfehlungen nimmt seinen Lauf). Oder zweitens: Der Betroffene gibt sich mit der Diagnose „zufrieden“, nimmt die verschriebenen Medikamente und kehrt ansonsten mehr oder weniger unverändert in seinen festgefahrenen Alltag zurück. Ohne zu wissen, welche Faktoren und Einflüsse zu berücksichtigen sind und welche Folgen entstehen können, wenn keine Änderungen erfolgen.

Der klassische Rat „Achten Sie auf Ihre Ernährung, treiben Sie Sport und bewegen Sie sich mehr und regelmäßig“ ist zwar gut gemeint und meist auch durchaus berechtigt. Aber seien wir mal ehrlich, er ist auch ganz schön ineffizient. Genauso wie der etwas modernere Ansatz „Das ist wohl psychosomatisch“ erfahrungsgemäß wenig hilfreich ist.

Was folgt nach der Aufklärung?

In weiterer Folge bedient sich die klinische PNI ausgewählter und stets individuell angepasster Empfehlungen und wenn nötig weiteren Behandlungsmaßnahmen. Diese basieren unter anderem auf dem Einsatz unterstützender, natürlicher Nahrungsergänzungen (Orthomolekulare Substanzen und Phytotherapeutika, sprich Pflanzenextrakte), Ernährungsumstellungen, Bewegungsinterventionen sowie Veränderungen des Lebensstils und in den Alltag integrierte Übungen.

»Das Leben eines Menschen ist das, was seine Gedanken daraus machen.«

Marc Aurel